Vergleichsrechner zur PKV

Freie Arztwahl, kurze Wartezeiten sowie beste medizinische Versorgung – die Liste der Vorteile ist lang. Doch ein Einstieg in die private Krankenversicherung lohnt sich nicht immer. Ermitteln Sie direkt online, welche Tarife und Leistungen es gibt, und welche Kosten für Sie anfallen. Beantragen Sie Ihre Police, oder fordern Sie ein schriftliches Angebot an.

So funktioniert der PKV-Rechner

Ob Krankentagegeld, Einzelzimmer oder volle Kostenerstattung für Zahnbehandlungen – hier finden einen ausführlichen Überblick über Leistungen und Beiträge verschiedener Anbieter.

  • 1. Geben Sie bitte die gefragten Daten zu Alter, den gewünschten Leistungen, zur Selbstbeteiligung sowie Name und Anschrift in den Rechner ein.
  • 2. Sie sehen nun Sie eine übersichtliche Ergebnisliste mit Angeboten für Ihre private Krankenversicherung. In der Ansicht Tarifdetails finden Sie weitere Leistungen mit Bewertung. Sie können in der Spalte links mehrere Tarife auswählen, und direkt vergleichen.
  • 3. Ein geprüfter Versicherungsexperte wird sich auf Wunsch mit Ihnen in Verbindung setzen.

Private Krankenversicherung Kosten

Die private Krankenversicherung berechnet den Beitrag nach dem gewählten Tarifumfang, eventuellen Vorerkrankungen, dem allgemeinen Gesundheitszustand sowie dem Eintrittsalter des Antragstellers. Zudem richten sich die anfallenden Kosten nach der Berufsgruppe. So zahlen Beamte weniger als Angestellte. Etwas höher sind die Kosten für Selbstständige. Ein Angestellter mit einem Einstiegsalter von 35 bekommt einen Tarif mit Standardleistungen und Selbstbeteiligung bereits für unter 100 Euro pro Monat. Ein Rundum-Schutz kann dagegen schon mal 400 Euro kosten. Arbeitgeber und Arbeitnehmer zahlen jeweils die Hälfte des Beitrags. Bestimmte Berufe wie Ärzte oder Rechtsanwälte genießen in der Regel Sonderkonditionen bei den Gesellschaften. Das Einkommen des Versicherten spielt hingegen keine Rolle. Mit einem Selbstbehalt lassen sich die Kosten für den Versicherten senken.

Faktoren der Beitragsberechnung

  • Eintrittsalter des Versicherten in die PKV
  • Umfang der Leistungen (Basis-, Standard-, oder Komforttarif)
  • allgemeiner Gesundheitszustand und Vorerkrankungen
  • Beruf
  • Höhe der Selbstbeteiligung

Am PKV-Vergleich teilnehmende Versicherungen und Tarife

Aktuell können wir Ihnen Tarife von 28 namhaften Versicherungen präsentieren. Wir bieten auch Verträge für Studenten, Selbständige und Beamte an. Folgende Gesellschaften (Auszug) nehmen derzeit an unserem Vergleich teil (Stand Juli 2017). Aufgrund laufender Updates, kurzfristigen Änderungen oder technischer Probleme kann es vorkommen, dass einzelne Anbieter und Tarife kurzzeitig nicht angezeigt werden.

  • Allianz
  • Alte Oldenburger
  • ARAG
  • AXA
  • Barmenia
  • Bayerische Beamtenkrankenkasse AG
  • Concordia
  • Continentale
  • Debeka
  • DEVK
  • DKV
  • Gothaer
  • Hallesche
  • HanseMerkur
  • Inter
  • Mannheimer
  • Nürnberger
  • Münchener
  • R + V Versicherung
  • Signal

Beitrag senken

Erhöht der Krankenversicherer den Beitrag, ist dies immer ärgerlich. Doch nicht immer muss eine Erhöhung einfach hingenommen werden. Denn es gibt mehrere Ansatzpunkte, die Kosten zu senken. Jedoch sollte hierbei beachtet werden, dass damit häufig auch Abstriche bei den Leistungen verbunden sind.

  • Interner Tarifwechsel: prüfen Sie, ob sich der Wechsel in einen anderen Tarif innerhalb Ihrer Versicherung lohnt. Oft haben z.B. neuere Tarife bessere Konditionen als Ihr bestehender Vertrag. Lassen Sie sich von Ihrem Versicherungsberater ein Angebot unterbreiten, oder nutzen Sie hierfür unseren Vergleichsrechner. Für eine Beitragssenkung gilt der versicherungsinterne Wechsel als bevorzugter Lösungsweg.
  • Selbstbeteiligung erhöhen: hier gilt der einfache Zusammenhang: je höher der Selbstbehalt, desto geringer der Beitrag. Achten sie jedoch darauf, dass bei einer Inanspruchnahme von bestimmten Leistungen höhere private Kosten anfallen.
  • Wechsel in den Basistarif: beim einem Wechsel in den Basistarif der privaten Kassen verringern sich die Zahlungen deutlich. Dies gilt jedoch für den Leistungsumfang, welcher nur noch etwa dem der gesetzlichen Krankenkassen entspricht. Zudem ist der Wechsel an bestimmte Bedingungen geknüpft, wie z.B. ein Mindestalter von 55 Jahren oder dem Nachweis, dass der eigentliche Beitrag nicht mehr gezahlt werden kann.
  • Externer Tarifwechsel: auch mit einem Wechsel zu einer anderen PKV kann möglicherweise Geld gespart werden. Hierbei sollte jedoch beachtet werden, dass die angesparten Kapitalrückstellungen zur Beitragssenkung im Alter verloren gehen. Zudem wird dann eine erneute Gesundheitsprüfung fällig. Ein externer Tarifwechsel lohnt sich nur dann, wenn der allgemeine Gesundheitszustand gut ist, und die Versicherungsdauer beim letzten Anbieter maximal wenige Jahre betragen hat.
  • Zurück in die gesetzliche Krankenkasse: wer die Kosten nicht mehr tragen kann, kann grundsätzlich wieder Mitglied in der GKV werden. Jedoch ist dies nur unter strengen Kriterien möglich. Insbesondere für Versicherte über 55 Jahren ist der Weg zurück nahezu aussichtslos.
  • Der Notlagentarif: kann der Versicherte seinen Beitrag nicht mehr zahlen, würde er normalerweise seinen Versicherungsschutz verlieren. Der Weg zurück in die GKV scheitert an den Aufnahmekriterien. Hier kann der im Jahr 2013 von der Bundesregierung eingeführte Notlagentarif eine Lösung sein. Achtung: hier gibt es lediglich eine Notfallversorgung.

Zusammensetzung Beitrag

Der Beitrag in der privaten Krankenversicherung setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen. Es erfolgt zunächst eine Aufteilung in einen Risikoanteil, einen Kostenanteil sowie einen Sparanteil. Der Risikoanteil ist für entstehende Krankheitskosten, der Kostenanteil deckt Aufwendungen für Verwaltung und Vertrieb ab. Mit dem Sparanteil werden u.a. die Rückstellungen zur späteren Beitragsbegrenzung gebildet. Zudem gibt es eine Unterteilung in Pflichtbestandteile und freiwillige Bestandteile.

Hohe Beiträge im Alter vermeiden

Damit die Beiträge im Alter stabil bleiben, wird ein Teil der vom Versicherten in jungen Jahren getätigten Zahlungen für später „angespart“. Das angesparte Geld wird als Kapitalrückstellung bezeichnet. Damit werden die im Alter normalerweise deutlich höheren Beiträge „subventioniert“ und damit stabil gehalten. Es gilt der einfache Zusammenhang: je mehr Rückstellungen gebildet wurden, desto niedriger werden die Kosten im Alter. Dies ist auch der Grund, warum man der privaten Krankenversicherung bereits in jungen Jahren beitreten sollte, und von einem Wechsel mit über 40 Jahren abgeraten wird.

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