Beitragsbemessungsgrenze steigt – für Gutverdiener wird es 2014 teurer

November 25, 2013 No Comments »

Wie jedes Jahr steigt auch zum 01.01.2014 die Beitragsbemessungsgrenze an. Bezieher höherer Einkommen müssen zusätzliche Beiträge für Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung aufbringen. Nicht betroffen von einer Beitragserhöhung sind dagegen Normal- und Geringverdiener.

Während Politiker in Berlin lautstark über Steuererhöhungen debattieren, erfolgt eine andere Abgabenerhöhung eher still und unbemerkt – die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenzen. Zum 01.01.2014 wird die Beitragsbemessungsgrenze zur Kranken- und Pflegeversicherung auf 48.600€ angehoben (47.250,00 € in 2013). Die entsprechende zur Renten- und Arbeitslosenversicherung wird von 69.600 auf 71.400 angehoben (in den neuen Bundesländern von 58.800€ auf 60.000€).

Was genau ist die Beitragsbemessungsgrenze?

Die Höhe der zu zahlenden Beiträge zu Renten- oder Krankenversicherung richten sich nach dem Einkommen. Bis zu einer bestimmten Einkommenshöhe – der so genannten Beitragsbemessungsgrenze – steigen die Beiträge an. Für Einkommen die darüber liegen, gibt es dagegen keine Beitragserhöhungen mehr.

Warum steigt die Beitragsbemessungsgrenze an?

Die Höhe der Beitragsbemessungsgrenze richtet sich nach dem durchschnittlichen Bruttoeinkommen der Bürger. Steigen die Löhne und Gehälter um einen bestimmten Prozentsatz an, wird die Einkommensgrenze zur Berechnung der Sozialabgaben entsprechend angepasst. Ziel ist einerseits, die Sozialkassen an den steigenden Einkommen zu beteiligen, und anderseits eine möglichst gerechte Verteilung der Lasten für alle Bevölkerungsschichten zu erreichen.

Wer ist von der Erhöhung betroffen?

Die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze betrifft ausschließlich Bezieher höherer Einkommen. Als Erläuterung dient folgendes Beispiel: Die Beitragsbemessungsgrenze 2014 steigt von 58.800€ auf 60.000€. Somit erhöhen sich die Beiträge zur KV für alle Beitragszahler, die 58.800€ oder mehr verdienen. Bezieher von Einkommen unterhalb der 58.800€ – demnach alle Normal- und Geringverdiener – sind somit nicht betroffen.

Wie kann ich ermitteln, wie hoch meine Sozialabgaben in 2014 sein werden?

Die Höhe der Beiträge zur Kranken, -Pflege oder Arbeitslosenversicherung können Sie schnell und bequem mit unserem Brutto Netto Rechner ermitteln. Sie benötigen hierfür lediglich Ihre Lohnsteuerbescheinigung.

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