Zahnzusatzversicherungen im Online-Vergleich

Zahnersatz ist teuer. Eine Behandlung kann mehrere Tausend Euro kosten. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt bestenfalls 50 Prozent, bei teuren Behandlungen ist der Anteil noch geringer. Wer sich privat zusatzversichert, muss den Eigenanteil nicht aus eigener Tasche zahlen. Unser Rechner erspart Ihnen eine zeitintensive Suche nach dem geeigneten Tarif.

So funktioniert der Vergleich

Ob Kronen, Brücken oder Prothesen – wer seine Zähne saniert, muss tief in die Tasche greifen. Besonders teuer sind Implantate. Eine verlässliche finanzielle Unterstützung bietet eine private Zahnzusatzversicherung. Unser Rechner führt Sie durch den Tarifdschungel. Und so gehts:

  • 1. Eingaben tätigen wie Geschlecht, Geburtsdatum sowie Zusatzleistungen
  • 2. Anbieter gegenüberstellen, durch anklicken auswählen, und Tarifdetails einsehen.
  • 3. Übersicht anfordern
  • 4. falls gewünscht, Beratung durch Experten in Anspruch nehmen.

Leistungen

Die Versicherung zahlt nicht nur für Zahnersatz. Ebenso zum Leistungsspektrum gehört die Erhaltung der Zahngesundheit sowie orthopädische Maßnahmen. Die Leistungen gliedern sich grundsätzlich in vier Bereiche.

  • Zahnersatz: wie z.B. Brücken, Prothesen oder Implantate
  • vorbeugende Maßnahmen: dazu zählt z.B. die professionelle Zahnreinigung oder eine Parodontose-Prophylaxe
  • kieferorthopädische Behandlung
  • normale Zahnbehandlungen: wie z.B. hochwertige Kunststofffüllungen oder Wurzelbehandlungen

Kosten und Beitrag

Gute Zahnzusatzversicherungen mit einer hohen Kostenabdeckung von etwa 85% gibt es bereits für unter 15 Euro pro Monat. Für das Rundum-Sorglos-Paket mit 100 prozentiger Kostenübernahme fallen etwa 40 Euro pro Monat an. Quelle: test.de. Die Preise gelten für einen 43 jährigen Versicherten. Jüngere Antragsteller zahlen niedrigere Beiträge, für Personen mit höherem Einstiegsalter wird es dagegen teurer. Der Beitrag richtet sich nach folgenden Kriterien:

  • Alter des Antragstellers bei Vertragsbeginn
  • Gesundheitszustand bzw. Vorerkrankungen
  • Umfang der Leistungen
  • Höhe der Kostenerstattung, z.B. 85 oder 90 Prozent
  • unterschiedliche Beiträge der Versicherungen im Wettbewerb (siehe Anbieter im Vergleich)

Worauf achten bei Auswahl?

Inzwischen gibt es etwa 200 verschiedene Tarife. Hier den Überblick zu behalten ist für den Laien nahezu unmöglich. Nicht nur der Preis entscheidet bei der Auswahl. Wir erläutern worauf zu achten ist. Der wichtigste Bereich ist der Zahnersatz, hierfür fallen gewöhnlich die höchsten Kosten an.

  • hohe Kostenabdeckung: – gute Tarife übernehmen den kompletten Eigenanteil oder mindestens 85 Prozent der anfallenden Kosten
  • Gesamtkosten statt Aufstockung: die Leistung einer guten Police sollte sich nach den tatsächlich anfallenden Kosten richten. Einige Versicherer stocken lediglich die Vorleistung der gesetzlichen Krankenkasse um denselben Betrag auf. Hier verbleibt ein hoher Eigenanteil für den Patienten.
  • Wartezeiten: diese sollten nicht zu lang sein, höchstens sechs bis acht Monate
  • Sofortleistungen bei Unfall: bei einem Unfall sollte die Versicherung auf die Wartezeit verzichten.
  • eindeutige Definition der Leistungen: leider machen einige Versicherungen keine klaren Angaben, z.B. welche Art von Zahnersatz übernommen wird.
  • Welche Leistungen wählen?: dies ist meist eine Kostenfrage. Ist das Budget knapp, ist eine Beschränkung auf den wichtigsten Punkt – nämlich den Zahnersatz – ratsam. Wer mehr Leistungen möchte, muss grundsätzlich einen höheren Beitrag einplanen.
  • hohe Leistungen zu Beginn: in den ersten Vertragsjahren zahlen die Versicherer einen festen begrenzten Betrag, welcher jedes Jahr ansteigt. Dieser sollte nicht zu niedrig sein. Beispiel: 500 Euro im ersten Jahr sind zu wenig, 1000 Euro wären dagegen o.k.

Zahnzusatzversicherung sinnvoll?

Die Ergänzungsvorsorge durch eine private Zahnversicherung ist grundsätzlich immer sinnvoll, allerdings nicht für jeden. Der entscheidende Punkt ist, ob die Beitragszahlungen und die Kosten einer Behandlung im richtigen Verhältnis zueinander stehen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die eigene finanzielle Leistungskraft. Wir erläutern, worauf es ankommt.

Empfehlenswert ist sie…

  • grundsätzlich für gesetzlich Versicherte, da sonst ein hoher Eigenanteil an den Behandlungskosten zu zahlen ist.
  • für privat Krankenversicherte bei Tarif mit hohem Selbstbehalt im Bereich Zähne.
  • bei geringem Einkommen
  • Wenn in den nächsten Jahren teure Zahnbehandlungen absehbar sind.
  • bei voraussichtlich häufiger Inanspruchnahme
  • Wenn bei Abschluss keine akuten Vorerkrankungen bestehen, wie z.B. Zahnlücken oder Parodontose.
  • Bei einem Einstiegsalter zwischen 30 und 40 Jahren. Die Wahrscheinlich für eine Inanspruchnahme steigt mit zunehmendem Alter, der Beitrag ist noch bezahlbar.

Nicht unbedingt notwendig / ratsam ist sie…..

  • für privat Krankenversicherte bei Tarif mit niedrigem Eigenanteil
  • bei voraussichtlich seltener Inanspruchnahme
  • in ganz jungen Jahren (geringe bis gar keine Inanspruchnahme)
  • bei hohem Beitrag, z.B. aufgrund von Vorerkrankungen oder hohem Einstiegsalter

Anbieter wechseln empfehlenswert?

Neuere Tarife bieten oft eine bessere Leistung als schon länger bestehende. Ein Wechsel kann durchaus sinnvoll sein. Bevor man jedoch einen anderen Anbieter wählt, lohnt es sich zunächst bei der eigenen Versicherung nach einem leistungsstärkeren oder günstigeren Vertrag nachzufragen. Bieten die eigene Versicherung dagegen keine besseren Leistungen, oder ist ein andere Anbieter trotz besserer Leistungen deutlich günstiger, ist ein Anbieterwechsel grundsätzlich sinnvoll. Jedoch ist ein Komplettwechsel mit Nachteilen verbunden. Z.b. fällt eine erneute Gesundheitsprüfung an. Zudem beginnt die Wartezeit sowie die Leistungsbeschränkungen bei Vertragsbeginn erneut. Daher ist vorher abzuwägen, ob in der nächsten Zeit eine Inanspruchnahme wahrscheinlich ist. Wer wechselt, sollte zunächst die Zusage der neuen Versicherung abwarten, bevor die alte gekündigt wird.

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