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Rechenjahr 2026 · Redaktioneller Stand 2026

Überstunden-Rechner: einfach vergleichen | Stand 2026

Berechnen Sie die zusätzliche Modell-Auszahlung für laufend vergütete Mehrarbeit im gleichen Abrechnungsmonat. Der Rechner zeigt das Überstundenbrutto und vergleicht die vollständige Monatsabrechnung mit und ohne diese Vergütung.

Ihre Angaben

Reguläre GKV-Beschäftigung 2026, Alter 23 bis 64, Monatsbrutto über 2.000 €. Nur Mehrarbeit im selben Abrechnungsmonat; keine Nachzahlungen oder steuerfreien Zuschläge.

Ohne die hier auszuzahlenden Überstunden.
0 bis 200 Stunden. Kein Rechner für nachgezahlte Stunden anderer Monate.
Bestätigten Satz laut Vertrag, Tarifregelung oder Lohnbuchhaltung eintragen.
Nur tatsächlich vereinbarte, vollständig steuerpflichtige Zuschläge. Kein automatischer Anspruch.
Steuer- und Versicherungsmerkmale
Laut Lohnabrechnung. Die Anspruchsvoraussetzungen für Steuerklasse II werden nicht geprüft.
Sachsen und die Kirchensteuersätze von Bayern und Baden-Württemberg werden gesondert berücksichtigt.
Bei mehreren Kindern unter 25 Jahren bitte die passende Stufe wählen.
2,9 % ist ein Vergleichswert. Tragen Sie den vollen Zusatzbeitrag Ihrer Krankenkasse ein.
8 % in Bayern/Baden-Württemberg, sonst 9 % der Maßstabsteuer.
Zähler laut Lohnabrechnung, z. B. 0,5. Er beeinflusst hier Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer.

Die Berechnung läuft im Browser. Der Rechner sendet Ihre Eingaben nicht an einen Rechendienst.

Ihr Ergebnis–

Die Berechnung wird vorbereitet.

Für welche Fälle gilt dieser Rechner?

Rechenjahr 2026, Alter 23 bis 64 Jahre, regulär gesetzlich kranken-, renten- und arbeitslosenversichert. Monatsbrutto über 2.000 € bis maximal 20.000 € einschließlich Mehrarbeit. Nur laufende Vergütung für den eingegebenen Abrechnungsmonat und vollständig steuer- und beitragspflichtige Zuschläge. Keine Nachzahlungen für andere Monate oder Jahre, keine besonderen Arbeitszeitkonten, steuerfreien Zuschläge, privaten Versicherungen, individuellen Lohnsteuerfreibeträge oder Faktorverfahren. Keine Zusammenrechnung mehrerer Beschäftigungen. Kirchensteuer ohne Kappung und Mindestkirchensteuer.

Überstunden auszahlen: So entsteht der Vergleich

Der Überstunden-Rechner vergleicht zwei Abrechnungen desselben Monats: Ihr reguläres Brutto und das Brutto einschließlich laufend vergüteter Mehrarbeit. Die Differenz der beiden Nettobeträge ist die zusätzliche Modell-Auszahlung. Es handelt sich um eine Orientierung für einen abgegrenzten Standardfall 2026. Ein Vergütungsanspruch oder ein tariflicher Zuschlag wird dadurch nicht festgestellt.

Wie berechne ich die Überstundenvergütung brutto?

Überstundenbrutto = Stunden × vereinbarter Bruttostundensatz × (1 + Zuschlag / 100). Verwenden Sie einen für die Auszahlung bestätigten Stundensatz. Ein Zuschlag wird nur eingerechnet, wenn er tatsächlich vereinbart und in diesem Modell vollständig steuer- und beitragspflichtig ist. Die Voreinstellung 0 % unterstellt keinen Anspruch auf einen Zuschlag.

Bei Monatsgehalt kann unser Stundenlohnrechner einen rechnerischen Durchschnittsstundensatz zeigen. Eine tarifliche Abrechnung kann jedoch eine andere Stundenzahl oder einen anderen Divisor vorsehen. Übernehmen Sie den verbindlichen Wert deshalb aus Ihrer Vereinbarung oder lassen Sie ihn durch die Lohnbuchhaltung bestätigen.

Beispiel 2026: 10 Stunden zu 25 €

Annahmen: 4.000 € reguläres Monatsbrutto, zehn Überstunden zu 25 € brutto, kein Zuschlag, Steuerklasse IV ohne Faktor, Hessen, kinderlos ab 23 Jahren ohne Ausnahme, gesetzliche Versicherung mit 2,9 % Zusatzbeitrag, keine Kirchensteuer und ELStAM-Kinderfreibetrag 0. Die Mehrarbeit wird als laufender Lohn im selben Monat abgerechnet.

PostenBetrag
Zusätzliches Brutto250,00 €
Monatsbrutto mit Überstunden4.250,00 €
Netto ohne Überstunden2.605,50 €
Netto mit Überstunden2.739,12 €
Zusätzliche Modell-Auszahlung133,62 €
Zusätzliche Lohnsteuer62,00 €
Zusätzliche Sozialabgaben54,38 €

Die 250 € werden nicht mit einem pauschalen Überstunden-Steuersatz belastet. Das zusätzliche Netto ergibt sich aus dem Vergleich der beiden vollständigen Monatsberechnungen. Einkommensteuerprogression, Beitragsgrenzen und Rundungen erklären, weshalb das Verhältnis von zusätzlichem Brutto zu Netto von Fall zu Fall wechselt.

Für welche Fälle eignet sich dieser Rechner?

  • Rechenjahr 2026, reguläre gesetzlich versicherte Beschäftigung mit Renten- und Arbeitslosenversicherungspflicht.
  • Alter 23 bis 64 Jahre, Grundlohn über 2.000 € und höchstens 20.000 € Monatsbrutto einschließlich der Mehrarbeit.
  • Laufende Vergütung von Überstunden, die dem eingegebenen Abrechnungsmonat zuzuordnen sind.
  • Steuerklassen I bis VI ohne Faktor sowie die ausgewiesenen Pflegeprofile und einstellbarer Zusatzbeitrag.

Nicht enthalten sind Nachzahlungen für andere Monate oder Jahre, Arbeitszeitkonten mit besonderen Zuordnungsregeln, steuerfreie Sonntags-, Feiertags- oder Nachtzuschläge, private Krankenversicherung, individuelle Lohnsteuerfreibeträge und eine Zusammenrechnung mehrerer Beschäftigungen. Bei Klasse VI zeigt das Modell keine gemeinsame Sozialversicherungsabrechnung mehrerer Jobs.

Sind Überstundenzuschläge automatisch steuerfrei?

Ein gewöhnlicher Zuschlag für Mehrarbeit ist nicht allein wegen seiner Bezeichnung steuerfrei. Für bestimmte tatsächlich geleistete Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeit gelten eigene gesetzliche Voraussetzungen und Höchstgrenzen. Steuerfreiheit und Beitragsfreiheit sind außerdem getrennt zu prüfen. Solche Zuschläge werden hier nicht gesondert abgebildet.

Ob überhaupt Überstunden zu vergüten sind, welcher Zuschlag gilt und ob Freizeitausgleich möglich ist, hängt unter anderem von Arbeitsvertrag, Tarifvertrag und den tatsächlichen Umständen ab. Der Rechner prüft diese Ansprüche nicht. Tragen Sie dokumentierte Stunden und die vereinbarte Vergütung ein.

Warum ist eine Nachzahlung ein anderer Fall?

Mehrarbeitsvergütungen gehören regelmäßig zum laufenden Arbeitslohn. Eine gebündelte Überweisung macht daraus nicht automatisch einen Jahresbonus. Werden Stunden aus früheren Abrechnungszeiträumen oder Jahren nachgezahlt, muss die zutreffende steuerliche und beitragsrechtliche Zuordnung zunächst geklärt werden. Genau deshalb simuliert dieses Werkzeug nur den selben Abrechnungsmonat.

Für ein gesondertes Urlaubs- oder Weihnachtsgeld verwenden Sie den Sonderzahlungsrechner mit dessen eigenem Berechnungsbereich. Die Anleitung Urlaubsgeld netto berechnen zeigt einen Fall für eine einzelne Einmalzahlung. Den regulären Gehaltsabzug prüfen Sie mit dem Brutto-Netto-Rechner.

Auszahlung oder Freizeit: Was sollte ich vergleichen?

Stellen Sie einen möglichen Auszahlungsbetrag der vereinbarten Freizeit gegenüber. Verfügbare Zeit, persönliche Belastung und vertragliche Regeln spielen neben dem Netto eine Rolle. Die Entscheidung lässt sich nicht allein aus einem durchschnittlichen Steuerprozentsatz ableiten. Für dauerhafte Änderungen der Arbeitszeit hilft der Teilzeitrechner beim Vergleich des Bruttogehalts.

Quellen und weiterführende Informationen

Redaktioneller Stand: . Beträge und Rechenbeispiele beziehen sich ausdrücklich auf 2026.

Häufige Fragen zum Überstunden-Rechner

Sind Überstunden pauschal höher besteuert?

Nein. Das zusätzliche Netto wird aus zwei Monatsberechnungen ermittelt. Es gibt keinen einheitlichen Überstunden-Steuersatz.

Kann ich Stunden aus früheren Monaten eingeben?

Nein. Nachzahlungen müssen dem richtigen steuerlichen und beitragsrechtlichen Zeitraum zugeordnet werden. Das Modell berechnet nur laufende Vergütung im selben Monat.

Sind 25 % Zuschlag vorgeschrieben?

Der Rechner setzt keinen Anspruch voraus. Tragen Sie nur den tatsächlich vereinbarten, hier voll steuer- und beitragspflichtigen Zuschlag ein.