Anleitung und Hintergrund
Krankengeld 2026: Vom Regelentgelt zur Auszahlung
Berechnen Sie aus Ihrem regelmäßigen Monatsbrutto und Monatsnetto einen Krankengeld-Modellbetrag. Die Anzeige unterscheidet Brutto-Krankengeld, Sozialversicherungsabzüge und die voraussichtliche Auszahlung für die eingegebenen Zahlungstage.

Die Ausgangsgrößen für das Krankengeld
Bei Arbeitnehmern beginnt die Orientierung mit dem regelmäßigen Arbeitsentgelt. Als Grundregel werden 70 % des beitragspflichtigen Bruttos mit der Begrenzung auf 90 % des entsprechenden Nettos verglichen. Für 2026 ist zusätzlich der gesetzliche Tageshöchstbetrag von 135,63 € zu beachten.
Der Rechner ist auf ein gleichbleibendes Monatsgehalt ohne beitragspflichtige Einmalzahlungen begrenzt. Übernehmen Sie die Werte aus der maßgeblichen Abrechnung. Die Krankenkasse verwendet die vom Arbeitgeber übermittelten Angaben und prüft den tatsächlichen Leistungsanspruch.
Brutto-Krankengeld und Auszahlungsbetrag sind verschieden
Vom Brutto-Krankengeld gehen im unterstützten Fall Arbeitnehmeranteile zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung ab. Zur Krankenversicherung werden während dieses Krankengeldbezugs keine eigenen Beiträge aus der Leistung berechnet.
Der Kinderlosenzuschlag wird gesondert berücksichtigt. Seine Beitragsgrundlage folgt den gesetzlichen Regeln zur Pflegeversicherung und ist nicht einfach mit dem Zahlbetrag des Krankengeldes gleichzusetzen. Für Kinderabschläge ab dem zweiten Kind unter 25 ist eine weitergehende individuelle Berechnung erforderlich.
Beispiel: 3.500 € brutto und 2.300 € netto
70 % des Monatsbruttos entsprechen in diesem Beispiel 2.450 €. 90 % des Monatsnettos sind 2.070 €. Damit ergibt sich ein tägliches Brutto-Krankengeld von 69 €. Bei Elterneigenschaft ohne Kinderabschläge werden im Modell täglich 8,56 € Sozialbeiträge abgezogen.
Die tägliche Auszahlung beträgt damit 60,44 €. Für 30 Zahlungstage ergibt das 1.813,20 €. Das Beispiel ist keine allgemeine Quote für jedes Einkommen: Kinderlosenzuschlag, Beitragsgrenzen und abweichende Entgeltgrundlagen können das Ergebnis verändern.
Zahlungstage, Dauer und Steuererklärung
Ein voller Kalendermonat wird für das Krankengeld mit 30 Tagen angesetzt. Bei einem Teilmonat kommt es auf die tatsächlichen Zahlungstage an. Geben Sie daher die von Ihnen zu vergleichende Zahl an Leistungstagen ein; die Maske ermittelt keinen Beginn oder bewilligten Zeitraum.
Der Rechner prüft weder den Anspruch noch die mögliche Bezugsdauer. Krankengeld kann außerdem für den Progressionsvorbehalt in der Steuererklärung wichtig sein. Eine berechnete Auszahlung ist deshalb nicht zugleich eine Berechnung der späteren Jahressteuer.
